über

labilstabil

Haltbarkeit“ nennt Christof Mayer als erste Tugend seiner Möbel.“Geeignete Materialien“ sind ihm wichtig. Doch auch „pfiffige Konstruktionen“ – der Möbeldesigner will die Benutzer zu „deutlicher Reaktion“ anregen, Bedenken fordert er förmlich heraus. Scheinbare Widersprüchlichkeit ist sein Konzept, nicht von ungefähr heisst das Atelier LABIL-STABIL.

Wir erkennen: Festigkeit kann beweglich sein, amüsant und sehr ästhetisch. So wirkt der Klavierhocker wie eine Skulptur, und ist dabei durch seine Flexibilität überraschend bequem. Seine Sitzfläche besteht aus gespannten Saiten, die nun auf andere als die gewohnte Weise dem Klavierspielen dienen.

Labil, stabil, mobil. Möbel zum Mitnehmen haben für Christof Mayer einen besonderen Reiz, lustvoll und kenntnisreich schöpft er die Möglichkeiten aus: Ein Stuhl, der drei Spannelementen und sich kreuzenden Seilen seine Stabilität verdankt, wird flach, sobald man die Spannelemente entfernt. Einen Sessel macht ein einziger Handgriff transportabel. Eine Garderobe ist konstruiert wie eine Hängebrücke. Und ein klappbarer Hocker von 900 Gramm mit einer Sitzfläche aus Hanf erhielt 2001 den Designpreis „Gut in Form“.

PROSTO-design 5/2005

russische Designzeitschrift

seitdem hat sich daran nicht sehr viel geändert. es wäre noch hinzuzufügen, dass nicht nur möbel entstehen, sondern auch entwürfe für gebrauchsgegenstände aller art, lösungsmöglichkeiten für technische und ästhetische fragen entwickelt werden…….

am meisten wird christof mayer inspiriert, wenn jemand mit einer aufgabe kommt, und diese gemeinsam gelöst wird.

am besten ist es, einfach kontakt aufzunehmen, auch wenn es nur aus neugier ist oder um einen kommentar loszuwerden.

diese seite verzichtet bewusst auf werbung und andere massnahmen, die sie in den suchmaschinen auf die erste seite bringen würde. es gibt keine cookies und kein tracking.

daher meine grosse bitte: machen sie sie in ihrem umfeld bekannt. so können sie mithelfen, dass dieses google-freie experiment gelingt.

vielen dank!